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    Dies ist mein Beitrag zum Osterspecial 2020 des Autoren Adventskalenders, dem Extra-Teil anlässlich des Corona Virus

    "18 Uhr Singen für Freunde: Gemeinsam allein"


    18 Uhr Singen im Garten: angelehnt an "Que sera"
    Die Melodie ist angelehnt an den Doris Day Hit "Que sera"

    Hier ist der neue, von mir gedichtete Text zum Mitsingen:

    Wir bleiben jetzt Zuhaus
    und schauen von hier hinaus.
    Wir hören den Stimmen mal zu,
    die die Natur für uns macht

    Wie schön ist die Welt, die Welt.
    Wir singen, wie's uns gefällt
    Genießt diese ruhige Zeit
    und öffnet die Herzen ganz weit!
    Die Videos der anderen Lieder von den anderen Tagen sind ganz unten auf dieser Seite. Singt mit, lacht mit oder freut Euch darüber, dass ihr besser singen könnt als ich :-)

    18 Uhr Singen am Fenster, auf dem Balkon oder im Garten

    In Zeiten der Isolation wegen des Corona Virus werden Menschen sehr kreativ und mutig. Sie zeigen Seiten von sich, die man ihnen nicht zugetraut hätte - vielleicht haben sie es sich selber nicht einmal zugetraut. Es wird mutmachend abends geklatscht, gesungen, Sport getrieben und getanzt - jeder für sich allein, aber für alle anderen und manchmal gemeinsam von den Balkonen der Hochhäuser aus oder eben zusammen in der Online Welt.

    Man sieht wunderbare Leistungen von Profis, aber auch von so vielen Laien, die die fehlende Sanges- oder Körpertechnik mit viel Spaß wettmachen.
    Ich hatte mich für Singen entschieden, weil ich das bei den Italienern gesehen hatte, die während der Ausgangssperre abends gesungen haben, und ich das so toll fand. Auch bei mir musste der Spaß die fehlende Übung wettmachen. Und obwohl ich beileibe keine große Sängerin bin, war ich sehr überrascht über die vielen positiven Resonanzen.

    Ich sang um 18 Uhr im Garten, nahm das als Video auf und postete es im Whatsapp Status. Zum einen durfte es nur 30 Sekunden lang sein und zum anderen verschwand es nach 24 Stunden wieder. Als ich einmal etwas spät dran war, bekam ich sogar Anfragen, wann denn nun das nächste Lied kommen würde. Das machte mich unendlich stolz und spornte mich an, jeden Tag etwas Neues auszusuchen, etwas das zum Thema "Corona, Isolation, allein sein" passte. Ich hatte mich entschieden, Volkslieder zu singen, deren Melodie man selbst bei meinem einsamen Gesang ohne musikalische Begleitung erkennen konnte. Und viele "schallerten", wie man bei uns auch zu dem Wort "singen" sagt, zuhause laut mit.
    Es machte mir nicht nur Spaß, laut zu singen, nein auch die Beschäftigung mit den Texten und die Recherchen über die Ursprünge dieser zumeist alten Lieder, waren eine große Bereicherung mit vielen "Aha"-Momenten.

    An einem Tag wollte ich das Lied "Que sera" singen, dass durch Doris Day so berühmt geworden war und das mir so passend erschien: "Was sein wird, wird sein". Da mir jedoch der deutsche Text dazu nicht so gut gefiel, machte ich kurzerhand einen neuen. Und wie das bei Laien so ist, geriet ich beim Dichten und Üben in eine leicht andere Melodie, die dennoch dem "Que sera" sehr ähnlich ist. Außerdem konnte ich dadurch meine Verwunderung zum Ausdruck bringen, was man alles hört, wenn keine Autos fahren. Welch wundervolle, wundersame, teils sehr weit entfernte Geräusche waren wahrzunehmen. Mein Gesang wurde manchmal untermalt von dem Krähen der Hähne, dem Tirilieren der Vögel, dem Knistern des getrockneten Laubs und dem Summen der Bienen und Hummeln, die ihre ersten Flüge machten. Tiere bellten irgendwo in der Ferne, Vögel flatterten auf und zankten sich hoch oben in der Luft. Alles Dinge, die man sonst kaum hört, weil sie vom Autolärm übertönt werden.

    Es war, als wäre man in eine andere Zeit versetzt worden. Eine Zeit, die einem große Angst, aber auch Platz für Verwunderung und Staunen macht. Und sie macht Platz für Menschen. Ja, gerade, weil man allein ist, merkt man, wie viel einem andere Menschen bedeuten.

    Darum singt, tanzt, lacht, macht Euch zum Affen und freut Euch unbändig über kleine Dinge und zeigt es den anderen Menschen, damit sie staunen können, was Menschen alles können.

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    18 Uhr Singen im Garten: Kein schöner Land in dieser Zeit


    18 Uhr Singen im Garten: Die Gedanken sind frei, 3. Strophe


    18 Uhr Singen im Garten: Alle Vögel sind schon da


    18 Uhr Singen im Garten: Wenn die bunten Fahnen wehen


    18 Uhr Singen im Garten: Hohe Tanne weisen die Sterne


    18 Uhr Singen im Garten: Guten Abend, Gute Nacht


    18 Uhr Singen im Garten (Bundesweiter Aufruf für Musiker): Freude schöner Götterfunken


    18 Uhr Singen im Garten: Que sera mit deutschem, eigenen Text und dem Original hinten dran


    18 Uhr Singen im Garten: Wir lieben die Stürme


    18 Uhr Singen im Garten - weil kein Mehl mehr zu bekommen ist: Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, 3. Strophe


    18 Uhr Singen im Garten: Wem Gott will rechte Gunst erweisen


    18 Uhr Singen im Garten - In Erinnerung an meinen Vater: Die Rose, letzte Strophe


    18 Uhr Singen im Garten:das italienische Partisanenlied "Ciao Bella"


    18 Uhr Singen im Garten: Hier hatte ich den Text vergessen :-)))